On Tour | Marrakech |

Marrakech – Marokkos moderne Märchenstadt

Marrakech ist auch als „Rote Stadt“ oder “ Perle des Südens“ bekannt.
Rund drei Fahrstunden ist Marrakech von unserem Hotel Hyatt Place Taghazout, welches sich in der Nähe von Agadir befindet, entfernt (dazu folgt ein separater Post).
Dank Hussein, unserem netten Taxifahrer verging die lange Taxifahrt ziemlich schnell. In Marrakech angekommen landeten wir in einer völlig anderen Welt.

Laut, groß, hektisch und bunt. Hussein erwies sich als sehr freundlich, als er uns die „neue“ und „alte“ Stadt (Medina) von Marrakech zeigte. Nach der netten und lustigen Stadtrundfahrt kamen wir ermüdend in unserem atemberaubenden Riad De Vinci & Spa, in der alten Medina an.
Dort wurden wir sehr freundlich mit einem frisch aufgebrühten Minztee empfangen und waren letztendlich doch ein bisschen froh, als wir unser Gästezimmer beziehen durften.

Nun ein paar kleine Eckdaten zu unserem Riad:
› Lage:        Inmitten der Médina. Alle Sehenswürdigkeiten sind sehr gut zu Fuß erreichbar.
› Preis:       Für 2 Nächte, 1 Zimmer 118 EURO
› Adresse: Quartier Sidi Ben Slimane, 155 Derb El Faran, Médina, 40000 Marrakesch, Marokko

Hinweis: In Marokko ist es üblich, dass man pro Person/Nacht eine Tourismusabgabe von
2,50 EURO bezahlen muss. Diese Abgabe kommt am Ende des Aufenthalts immer nochmal on top.

Riad: De Vinci & Spa

 

Ihr denkt, dass man Marrakech niemals in 3 Tagen erkunden kann? Falsch gedacht !!!
Nachfolgend möchte ich euch die besten Sehenswürdigkeiten, Riads und Restaurant in Marrakech vorstellen.

» Sehenswürdigkeiten

Nach einer Katzenwäsche, bedingt durch die lange Fahrt und dem trockenem Klima  (im April hatten wir durchgehen 32 Grad) machten wir uns auf, um die Koranschule Medrasa Ben Youssef, das Marrakech- und Photographie-Musem zu bestaunen.
Gerade diese drei Sehenswürdigkeiten liegen wirklich sehr zentral zusammen – wir haben von unserem Riad ungefähr 20min zu Fuß gebraucht.
Generell kommen einen die Distanzen sehr gering vor, da man ständig in den Souks (Händelerstraßen) läuft. Jeder Souk hat seinen eigenen Charme und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. In den mit Schilfrohren abgedeckten Vierteln bieten Händler ihre Lederwaren, Stoffe/Teppiche,  Töpferwaren, Lampen und Gewürze
 an.
Aber die Souks sind nicht ganz ungefährlich, gerade vor den Rollerfahrern muss man sich in Acht nehmen, da man sonst leicht angefahren wird 🙂 Uns ist zum Glück nichts passiert, die Rollerfahrer schienen geübt darin, den Menschen auszuweichen.

– Gewürz Souk –

› Medrasa Ben Youssef

Die Medersa Ben Youssef wurde sehr wahrscheinlich schon am Anfang des 14. Jahrhundert gegründet. Genaue Aufzeichnungen über das Gründungsjahr gibt es nicht. Die ehemalige Koranschule betritt man durch ein mächtiges Portal und ist mit weiß/türkisfarbenen Mosaiken verzeiht. Direkt von dem Portal gelangt man in den wunderschönen Innenhof der Schule. Die Schule ist wirklich ein architektonisches Meisterwerk. Das besondere an dem Meisterwerk ist, dass der Innenhof vollkommen ruhig ist. Man bekommt den Lärm von der Medina überhaupt nicht mit.
Der Eintritt beträgt hier umgerechnet 1 – 1,50 EURO

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› Marrakech Museum

 

› Maison de la Photographie

Wenn ihr schon an der berühmten Koranschule Médersa Ben-Youssef seid, befindet sich die Maison de la Photographie ganz in der Nähe davon. Die Straße in der das Museum liegt, ist die Rue Ahal Fes in der Medina von Marrakesch. Von dort geht die Straße einfach nur gerade aus und findet nach 5-10 Minuten das Museum auf der linken Straßenseite. Das Marion de la Photographie hat übrigens eine wunderschöne Dachterrasse. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht über die Medina.
Der Eintritt beträgt 40 DH – umgerechnet sind das rund 3,60 Euro. Für ein Museum nicht gerade günstig, allerdings kann man das Museum während des Aufenthaltes beliebig oft besuchen.

› Le Jardin Majorelle

Am zweiten Tag stand der berühmt berüchtigte „Le Jardin Majorelle“, bekannt als Yves Saint Laurent Garten auf unserem Plan.
Allein aus dem Grund, dass ich eine Vorliebe für Kakteen habe, habe ich mich prompt in den Garten verliebt. Tatsächlich aber ist das Anwesen ein botanischer Garten mit Pflanzen aus allen fünf Kontinenten.

Natürlich springt einem sofort das blaue Haus ins Auge, welches von verschiedensten Pflanzen und einem Teich umgeben ist. Der stolze Besitzer des Gartens war einst Jacques Majorelle, einem französischen Maler, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Marrakesch niederließ.
Im Jahre 1980 kaufte Yves Saint Laurent das Anwesen und lies sich auch von dem anziehenden blau inspirieren. Er gründete sogar eine Stiftung namens „The Majorelle Trust“, die für den Erhalt der Anlage verantwortlich ist. Selbst nach seinem Tod, im Jahre 2008, ließ er seine Asche im Rosengarten verstreuen.

Um stundenlanges Ansehen zu vermeiden, würde ich euch raten so früh wie möglich den Garten zu besuchen. Allerdings muss man etwas mehr Gehminuten einplanen, da dieser Garten in der Neustadt von Marrakech liegt. Ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert, da man einen neuen Eindruck außerhalb der 1001 Nacht Mauern bekommt.

Und hier die Adresse:
Avenue Yacoub El Mansour
Rue Yves Saint Laurent
40090 Marrakech – Maroc
http://www.jardinmajorelle.com

Tarife
Eintritt in den Garten :   70 DH (ca. 5 EURO)
Eintritt in das Museum: 30 DH

› Bahia Palast

Nachdem wir den botanischen Garten bestaunt hatten, machten wir uns auf, um den  Bahia Palast zu besuchen. Der Bahia Plast befand sich leider am anderen Ende der Medina, daher beschlossen wir, eine kleine Stadtrundfahrt mit der Kutsche, welche man an jeder Ecke findet zu machen – mit der Endstation Bahia Palast. Eine Kutsche kann man für ca. 20 EURO erwerben.

» Restaurant

› Nomad

Anschließend machten wir uns auf, um in dem Szene-Restaurant „Nomad“ zu Speisen. Die Auswahl der Gerichte ist groß und vielseitig. Man findet Gerichte der einheimischen Küche, bis hin zu internationalen Gerichten, so dass jeder fündig wird.
Das Nomad ist sehr zentral gelegen, es liegt nur wenige Gehminuten von dem großen Platz „Djemaa el Fna-Platz“ entfernt. Man kennt ihn von diversen Dokumentation – am Abend herrscht regelrecht Halli-Galli und Tagsüber treiben sich neben den 1.000 anderen Besuchern die ganzen Künstler, wie zum Beispiel Schlangenbeschwörer, Musiker oder Akrobaten herum.

Tipp: Ich habe über die Internetseite vorab einen Tisch online reserviert, da das Nomad gut besucht ist.
nomadmarrakech.com

– Lammburger mit Aubergine –

 

»Riad

› La Mamounia Hotel

Unseren zweiten Tag haben wir in dem wunderschönen La Mamounia Hotel beendet. Da das Hotel ein wenig von der turbulenten Medina abgelegen ist, findet man hier etwas Ruhe. Die einladende Terrasse eignet sich perfekt um einen abendlichen Cocktail zu sich zu nehmen.

– Black and White Room –

› Yasmine

Den dritten und letzten Tag verbrachten wir entspannt, da  die dreistündige Autofahrt in unser Hotel, in Taghazout vor uns stand.
Aus diesem Grund besuchten wir das atemberaubende Riad Yasmine, welches überraschenderweise nur wenige Gehminuten von unserem Riad entfernt lag.

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