On Tour | Madeira | 

Madeira – eine der schönsten Blumeninseln

In diesem Post möchte ich gerne über die faszinierende Blumeninsel Madeira, in Portugal schreiben.Madeira ist rund drei Flugstunden von Stuttgart entfernt, also eine ziemlich erträgliche Flugzeit. Die Flugzeit wurde an Board mit Getränken und einem Snack überbrückt, man hat also noch genügend Zeit um einen Film zu schauen. Die Landung auf Madeira war ein wenig spektakulär, da die Landebahn (einem nicht Speziallisten) sehr kurz und klein erschien, welche direkt in den Ozean ragte. Die leichten Turbulenzen machten die Landung nicht gerade leichter. Turbulenzen hin oder her, die Landung verlief dennoch reibungslos. Mit unserem Gepäck ging es in Windes Eile zu der Autovermietung, welche sich direkt neben dem Flughafen von Madeira befand. Am Flughafen selbst findet man jegliche namenhaften Autovermietungen, man hat quasi die Qual der Wahl.
Wir haben aber unser Auto von zu Hause aus gebucht. Ich würde euch wirklich empfehlen, ein Auto auf Madeira zu mieten, da es so viele und wunderschöne Orte zu erkunden gibt.
Wir haben uns für einen schnuckligen Fiat Panda entschieden – generell trifft man auf der Insel eher kleinere Autos an, da die größeren Autos sehr teuer sind.

Da es mittlerweile schon Abend war, düsten wir umgehend mit unserem Fiat Panda in unser wunderschönes Hotel Savoy Saccharum Resort & Spa, in Caletha wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Das Personal kann besonders gut Englisch und wir haben trotz unserer späten Anreise noch etwas zu Essen bekommen.

Nun ein paar kleine Eindrücke von unserem schönen Hotel, welches sich außerordentlich für Paare eignet, da man wenige Familien mit Kleinkinder antrifft. Ein besonderer Augenmerk des Hotels ist natürlich der atemberaubende Infinity Pool.

Tag 1: Câmara de Lobos

Am ersten Tag machten wir uns auf, um das angrenzende Fischerdörfchen Câmara de Lobos zu besichtigen.
Allein wenn man in das Dorf hineinfährt, springen einem sofort die vielen bunten Fischerbötchen ins Auge. Leider war der Tag regnerisch und stürmisch, daher konnte man keine Fischer auf dem Meer anfinden.
Wir machten aber das Beste daraus und erkundeten die kleine niedliche Stadt und setzten uns später bei zwei Dosen Cola in ein Bistro. Das Dorf an sich besteht aus kleineren Souvenirläden und einigen Bristos- Boutiquen oder andren shopping Läden trifft man hier wenig an.

Am Nachmittag, als wir von unseren kleinen Erkundungstour zurückkamen, bekamen wir , zusammen mit den anderen Hotelgästen eine kleine Führung durch die Küche des Hotels. Es war wirklich spannend, einen Einblick hinter die Kulissen gewährt zu bekommen. Für die Größe des Hotel, kam mir die Küche ein wenig klein vor 🙂

Der kleine Küchenrundgang, welcher dankend von den Gästen angenommen wurde, endetet mit einem kleinen Aperitif in der Lobby. Natürlich wurde mit einem Madeira-Wein angestoßen – eine äußerst nette Geste des Hotels!

Tag 2: Porto Moniz und Seixal

Der zweite Tag begann ziemlich früh für uns, da wir einiges vor hatten.
Wir wollten die komplette Nordwestküste von Madeira erkunden. Auf unserem Plan standen das berühmt berüchtigte Naturschwimmbecken in Porto Moniz und die Bucht von Seixal.

Laut Navi braucht man von Caletha bis Porto Moniz circa eine Stunde, aber durch das ständige auf und ab in den Bergen benötigt man unter dem Strich doch etwas länger als gedacht. (Madeira ist bekannt für seine bergige Landschaft und wohl den meist gebauten Tunneln, die ich je gesehen habe. )
Doch die nervenraubende Fahrt lohnt sich sehr. Das Naturschwimmbecken fällt einem direkt in das Auge und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ich muss sagen, dass es wirklich faszinierend ist, was die Natur alles erschaffen kann.
Allerdings ist der Eintritt in das Becken nicht um sonst. Wenn man sich das Naturspektakel genauer betrachten will, kostet es 1,50 EURO Eintritt.

Nach dem ausgiebigen Stopp in Porto Moniz ging es dann weiter Richtung Seixal. Wir waren auf der Suche nach einem wunderschönen Strand, welcher wirklich schwer zu finden war. Auf Madeira ist leider nicht alles ausgeschildert – nicht so wie in Deutschland. Nach etlichen Stadtrundfahrten haben wir den heiß ersehnten Strand gefunden. Er liegt ganz versteckt in einer Bucht. Doch die lange Suche hat sich gelohnt – seht selbst.

 

 

Tag 3: Funchal und Farol da Ponta de São Lourenço

Heute machten wir uns auf, um die Hauptstadt von Madeira Funchal zu erkunden. Dort gibt es ein sehenswerter Markt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Auf dem Markt bekommt man jegliche Auswahl, welche von Gemüse, Obst bis hin zu Fisch, Fleisch und Kräutern ragt.
So einen schönen Markt habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gesehen – die ganzen Lebensmittel wurden in Form einer Pyramide dekoriert. Die Verkäufer sind ein wenig aufdringliche, da man am Besten bei jedem etwas probieren und im Anschluss  kaufen soll.
Die Auswahl an Obst ist gigantisch – man kann dort eine Maracujatomate,
-Ananas und -Orange erwerben und man muss sagen, dass diese Maracujakreuzungen wirklich ausgezeichnet lecker schmecken.
Nachdem wir unsere Schleckermäulchen gesättigt hatten, machten wir uns auf um die künstlerische Straße namens „Stanta Maria Maior“ zu bestaunen.

Die Straße ist durch ihre künstlerische Art bekannt. Jede Haustüre ist mit einem anderen Motiv verziert. Gerade am Morgen kann man die Motive gut erkennen, da die kleinen Restaurant, die sich hinter den Türen verbergen noch nicht geöffnet haben. Sobald die Restaurants ihre Türen öffnen duftet es lecker nach frisch zubereiteten Fisch und man bekam richtig Hunger.

Wir stättigten unseren Hunger im RIZ-Hotel, welches ein wenig im Alltagstrubel im Herzen von Funchal lag. Das Essen wurde musikalisch begleitet, doch ich muss leider sagen dass das Essen nicht ganz so lecker war, daher würde ich euch die kleineren Restaurants in der Stanta Maria Maior Straße empfehlen.




Nachdem wir unseren Bummel in Funchal beendet hatten, war unsere nächste Anlaufstelle der östlichste Punkt von Madeira, Farol da Ponta de São Lourenço – mein persönliches Highlight von dieser Insel. Das Wandern macht bei dieser Umgebung und bei strahlendem Sonnenschein wahnsinnig Spaß und man vergisst völlig die Zeit und alles um sich herum. Allerdings nimmt man es dort nicht so genau mit den Sicherheitsvorschriften, da oft mal der Weg nicht gesichert ist. Daher sollte besonders gut aufpassen werden.

Es ist wirklich atemberaubend, was die Natur alles erschaffen kann … 🙂

Tag 4: Levada

Den vorletzten Tag starteten wir etwas ruhiger. Eigentlich wollten wir auf den Pico Do Airo, doch leider machte der Nebel uns einen Strich durch die Rechnung. Dank der auf dem Berg installierten Webcam konnte man im Internet das Wetter verfolgen.
Aus diesem Grund entschlossen wir eine kleine Wanderung durch die Levadas von Madeira zu machen. Eine Wanderung durch die Levadas würde ich sehr empfehlen, da die Landschaft an sich sehr grün ist und man vielen wunderschönen Wasserfällen begegnet. Man kommt sich wie in einer anderen Welt vor.
Madeira generell hat wirklich viele Facetten. Zum einen findet man viele Bananenplantagen, Tannennadeln wie in Kanada, eine leichte Steppe und zum anderen wirklich sehr grün bepflanzte Landschaften.

Nun möchte ich euch noch meine Top 3 Highlights von Madeira vorstellen:

Top1:
»Farol da Ponta de São Lourenço (Wanderung an Tag 3)

Top2:
»Der wunderschöne Markt in Funchal (Besichtigung an Tag 3)

Top3:
»Porto Moniz (Ausflug an Tag 2)

 

°Essen und Trinken
Da Madeira zu Portugal gehört, findet man dort überwiegend Fischrestaurants. Natürlich bekommt man auch viel Hähnchen, mit der legendären Madeira-Sauce. Von den Preisen her ist Madeira vergleichsweise genau so teuer wie Deutschland.

 

°Transportmöglichkeit
Auf Madeira biete es sich sehr an, ein Auto zu mieten, da die öffentlichen Verkehrsmittel sehr schlecht ausgebaut sind. Autoanbieter findet man direkt im Flughafen. Es herrscht auch ein Rechtsfahrgebot wie in Deutschland. Für ca. 5 Tage zahlt man für einen Fiat Panda ca. 120 EURO, exklusive Tankfüllung. Für die komplette Erkundungstour der Insel haben wir Benzin im Wer von ca. 40 EURO verfahren.

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